Das musikalische Programm des diesjährigen Netlabelfestival besinnt sich noch einmal auf die Wurzeln der Netlabelbewegung: die elektronischen Musik. Der Live-Moment steht im Mittelpunkt – Ecken, Kanten und (Unter)Brüche. Binäre Klangverarbeitung in allen Facetten versetzten die  Aktionshalle in Schwingung. Eine letzte Hommage an den Laptop.

Der Freitagabend ist gebrochenen Beats und digitalen Experimenten gewidmet. Zu Hören sind Einflüsse von abstract Hip-Hop, Trip-Hop, IDM und Breakbeat. Gewürzt mit 8bit Sounds und analogem Soundgewitter. 

Der Schwerpunkt liegt auf den Grenzbereichen von minmalen vier-viertel Kompositionen und Klangforschungen im binären Bereich. Mit einem Bein im Klub mit dem anderen im Keller, den Lötkolben in der Hand.

Projektil am Broken Friday
Projektil ist ein unverkrampftes Kunstlabel das mit ungewöhnlicher Raumgestaltung, vielseitigem Lichtdesign und verblüffenden Projektionen irritiert.  Theatralische Gestaltungselemente und überraschende Live-Momente rücken den „Broken Friday“ ins rechte oder schiefe Licht. Am Samstag sollen die Funkten sprühen, aber mehr wurde noch nicht verraten. Schutzbrille aufsetzen und dabei sein.



no name no fame am Electronic Saturday
Die Jungs vom clandestinen Raumplanungs- und Speditionsunternehmen, ansässig in Plovdiv (Bul), werden die Aktionshalle am Samstag in Beschlag nehmen. Ihre minimal-dilletantischen Settings werden mit grosser Akribie und Manpower in Szene gesetzt und spalten regelmässig das internationale Publikum. Wir sind uns ganz sicher, dass passiert auch am Samstag wieder.

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